Ausbauhaus bauen

Das verstehen wir unter einem Ausbauhaus

Wenn Sie an Ihrem Haus tatkräftig mitwirken möchten, kommt für Sie unser Leistungspaket für den Bau eines Ausbauhauses infrage. Wir haben es so zusammengestellt, dass die noch nötigen Eigenleistungen für Bauherren, die handwerkliche Erfahrungen haben, in einer akzeptablen Zeit zu erstellen sind. Auf der Grundlage einer fundierten Bauberatung und Bauplanung erbringen wir beim Bau eines Ausbauhauses diese Leistungen:

  • die Baustelleneinrichtung
  • die Erdarbeiten
  • die Erstellung der Bodenlatte oder eines Kellers
  • die Maurerarbeiten
  • die Innen- und Außenputzarbeiten
  • das vollständige Dach sowie dessen notwendige Entwässerung
  • die Fenster einschließlich der Rollläden
  • die Haustür
  • die Estricharbeiten
  • eine Vorinstallation für die sanitären Anlagen
  • die komplette Heizungsinstallation
  • die Innentreppe
  • die Elektroinstallation

Diese Leistungen erbringen Sie selbst, wenn Sie mit uns ein Ausbauhaus errichten:

  • Einbau der Sanitärobjekte (Waschbecken, Dusche, WC, Badewanne usw.)
  • Verlegen der Fußboden- und Wandfliesen
  • Einbau der Innentüren
  • Dämmung und Verkleidung der Dachschrägen
  • Dämmung und Verkleidung der raumschließenden Decke
  • Trockenbauarbeiten
  • Maler- und Bodenbelagsarbeiten

 

Ausbauhaus bauen – Ihre Eigenleistungen ganz konkret

Einbau der Sanitärobjekte

Der Einbau von guten Sanitärobjekten ist die Grundvoraussetzung für ein gelungenes Badezimmer. Die Vorinstallationen für Dusche, Waschbecken, WC und Badewanne sollten bereits vorhanden sein.

Am schwierigsten ist der Einbau des WC: Vor dem Kauf müssen die bereits installierten Vorwandelemente korrekt vermessen werden, damit im Baumarkt die passenden Elemente gekauft werden können. Die meisten Baumärkte halten für ihre Kunden neben den notwendigen Materialien auch übersichtliche Einbauanleitungen bereit. Für die Installation einer Toilette werden hauptsächlich folgende Werkzeuge benötigt: ein Zollstock für Messungen, eine Säge zum Zuschneiden der Rohre, ein Schraubenschlüssel zum Befestigen der Gewindestangen und ein Schraubendreher, mit dem die Schrauben am Spülkasten befestigt werden.

Die Installation der Dusche ist wohl der einfachste Teil beim Aufbau von Sanitäranlagen. Bevor das nötige Material eingekauft wird, muss auch hier feststehen, wie groß die Dusche werden soll, um geeignete Produkte auswählen zu können. Bei der Dusche ist es wichtig, eine rutschfeste Duschwanne und einen geeigneten Spritzschutz zu kaufen. Diese beiden Elemente werden zu Beginn montiert, bevor sich die Installation der Duscharmatur und des Brausekopf anschließt. Die Armatur sollte platzsparend sein und darf keine scharfen Ecken oder Kanten haben. Zum Schluss muss der Übergang zwischen der Duschwanne und den benachbarten Fliesen abgedichtet werden. Hierfür wird farblich passendes Silikon für Feuchträume verwendet, das mithilfe einer Kartuschenpistole in die Fuge eingebracht und sauber verstrichen wird.

Die Montage der Badewanne unterscheidet sich kaum von der der Dusche. Selbstverständlich muss auch hier auf deren Größe geachtet werden, damit sie optimal ins Badezimmer passt. Messen Sie nicht nur die Position der Vorinstallation, sondern auch die Zimmertür aus: Die neue Badewanne könnte zu groß sein, um hindurch zu passen.

 

Verlegen der Fußbodenfliesen und Wandfliesen

Die Wahl der richtigen Fliesen für das Badezimmer ist nicht so einfach und sollte nicht nur nach deren Design erfolgen: Schimmernde Fliesen sind meistens zu glatt und erhöhen die Rutschgefahr, raue lassen sich oft schlechter reinigen.
Anhand der vorher durch ein genaues Aufmaß errechneten Fläche wird zunächst die benötigte Fliesenanzahl ermittelt. Weil auch einem Profi Fehler passieren und außerdem Fliesen passend zurechtgeschnitten werden müssen, werden noch 10 % Verschnitt auf die ermittelte Fliesenmenge aufgeschlagen.
Neben dem Kauf geeigneter Fliesen spielt auch die Verwendung des richtigen Klebers eine große Rolle: Fliesenklebstoffe sind passend für jeden Fliesentyp erhältlich. Laien sollten sich hier im Baumarkt beraten lassen.
Damit die Fliesen präzise verlegt werden können, sind einige Hilfsmittel und Werkzeuge nötig. Dazu gehören ein Zollstock, ein rechter Winkel, eine Wasserwaage und ein Fliesenschneider. Wer mit dem Fliesenlegen noch keine Erfahrung hat, sollte auch ein Fliesenkreuz dabei haben. Es ist eine große Hilfe, da es für ein tadelloses Fugenbild sorgt.

 

Einbau der Innentüren

Auch beim Einbau der Innentüren müssen die Durchgänge im Rohbau genau vermessen werden, um beim Fachhändler oder im Baumarkt geeignete Türen zu erhalten. Beim Einbau ist es zunächst wichtig, die Zarge (Türrahmen/Türinnenrahmen) richtig zusammenzubauen. Dies geschieht meistens mit Leim und erfordert absolute Genauigkeit. Nach dem Zusammenbau muss die Zarge in den Durchgang eingesetzt und fixiert werden. Hierzu benötigt man einige Keile, die man zwischen Rohbau und Zarge klemmt, und ein paar Spreizen, mit denen man die Zarge von innen stabilisiert. Zum Fixieren sollte man eine lange Wasserwaage verwenden, um einen möglichst genauen Einbau zu gewährleisten. Nach der Fixierung der Zarge werden die Scharniere oben und unten an der Zarge eingesetzt und die Tür probeweise eingehängt. Wenn alles perfekt sitzt, müssen die Zwischenräume zwischen Zarge und Wand mit einem Montage-Hartschaum ausgeschäumt werden. Zum Schluss wird nur noch die Zierbekleidung auf die Zarge gesetzt.

 

Dämmung und Verkleidung der Dachschrägen

Für diese Arbeiten ist es zunächst wichtig, die Sparren genau auszumessen, damit die Steinwolle genau eingepasst werden kann. Anschließend sollte die Steinwolle exakt zugeschnitten werden. Hierfür sollten zusätzlich drei bis vier Zentimeter hinzugerechnet werden, damit die Steinwolle später fest zwischen den Sparren eingeklemmt werden kann. Um die bestmögliche Dämmwirkung zu erreichen, muss jeder Hohlraum mit Steinwolle ausgefüllt sein. Bei dieser Arbeit empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen und ein scharfes Teppichmesser für das Zuschneiden bereitzuhalten. Nachdem die Steinwolle zwischen die Sparren geklebt wurde, werden die Dachlatten horizontal an den Sparren befestigt. Hier sollte man auf jeden Fall eine Wasserwaage zur Hand haben. Dann wird die Dampfbremsfolie angebracht, um zu verhindern, dass die Steinwolle feucht wird. Zum Schluss werden die Wände meistens mit Gipswänden ausgekleidet, die anschließend tapeziert oder gestrichen werden können.
Bereits seit Juni 2000 besteht ein Verbot, krebserregende Mineralwolle herzustellen oder zu verkaufen. Der heute vorgeschriebene verbesserte Werkstoff ist am RAL-Gütesiegel zu erkennen und macht nur noch wenige Sicherheitsvorkehrungen notwendig. Dazu gehört beispielsweise, dass das Material nicht geworfen oder gerissen werden darf, sondern auf einer festen Unterlage geschnitten werden muss. Der bei der Arbeit entstehende Staub sollte nicht eingeatmet werden.

 

Trockenbauarbeiten

Zum Trockenbau gehören alle raumbegrenzenden Konstruktionen beim Innenausbau. Da wir zwischen dem Dämmen und Verkleiden der Dachschrägen und den Trockenbauarbeiten unterscheiden, verbleiben beim Trockenbau noch die Deckenverkleidungen und bei Bungalows die Errichtung der Unterdecken (abgehängte Decke). Zu verkleiden sind zudem die Installationswände, also die Vorwandinstallation im Sanitärbereich und die Installationsschächte.

Die Erstellung von nicht-tragenden Innenwänden wird ebenfalls dem Trockenbau zugeordnet. Besonders leichte Trennwände können dabei aus Holz gebaut werden. Sie sind problemlos anzubringen und relativ schmal. Dabei sollte man darauf achten, die Raumhöhe und -breite exakt auszumessen und die Wände absolut gerade aufzubauen.

Für alle Trockenarbeiten ist es hilfreich, eine Wasserwaage und mehrere Werkzeuge für die Fixierung wie beispielsweise Schraubzwingen oder Spreizen zu haben. Auch mit Gipswänden lassen sich neue Trennwände ziehen.

 

Sonderwünsche für Ausbauhäuser?

Selbstverständlich sind auch bei unseren Ausbauhäusern Sonderwünsche möglich. Sie können auch durch unsere Architekten individuell für Sie geplant werden. Wir bauen Ihnen Ihr Ausbauhaus als solides und wertbeständiges Massivhaus. Unser Mauerwerk besteht aus Porenbeton, Kalksandstein oder Ziegel, immer mit der von Ihnen gewünschten Wärmedämmung. Wir bauen ausschließlich Massivhäuser, weil diese Bauweise ganzjährig ein gesundes und ausgeglichenes Raumklima bietet.

Über die Vorzüge der Baustoffe beim Massivbau lesen Sie auf massivhaus-massivbau.de.

 

Eigenleistungen beim Ausbauhaus variabel gestalten:

  • Die festgelegten Eigenleistungen können auf Wunsch jederzeit erweitert oder reduziert werden. Wir bauen Ihr Massivhaus ganz nach Ihrem Bedarf.

  • Bei uns sind Sie nicht nur hinsichtlich Ihrer geplanten Eigenleistungen flexibel, sondern können Ihr Ausbauhaus auch durch unsere Architekten umplanen lassen - ohne die Entstehung von Mehrkosten.

  • Auf Wunsch kann Ihr Massivhaus auch in der Ausbaustufe "Ausbauhaus" komplett von unseren Architekten geplant werden.

  • Zudem profitieren Sie von unserer Festpreis- und Bauzeitgarantie, die ein hohes Maß an Planungssicherheit und eine genaue Kostenkalkulation ermöglicht. Zusätzlich können Sie sich durch die Vereinbarung von Fertigstellungs- und Gewährleistungsbürgschaften gegen alle Eventualitäten absichern.

 

Hinweis für Ausbauhäuser und/oder den Hausbau mit Eigenleistungen

Die Eigenleistungen beim Hausbau haben für einen versierten Heimwerker einige Vorteile. Durch die so erreichte Kosteneinsparung kann die Baufinanzierung optimiert und in vielen Fällen der Traum vom eigenen Haus wahr werden. Wir empfehlen Ihnen jedoch, nicht ohne fundierte handwerkliche Kenntnisse ein Ausbauhaus zu errichten, damit Ihr Bauprojekt nicht zum Albtraum wird.